Sonja Feuerstein Coaching

Coaching Glossar

Arbeitspsychologie

Die Arbeitspsychologie beschäftigt sich mit der psychologischen Analysen, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten. Endsprechend den Erkenntnissen der humanistischen Psychologie liegt der Fokus auf den Themen Arbeitszufriedenheit und -motivation. Diese stehen oft im Zusammenhang mit dem Status von Konflikten, der Transparenz der Organisation für die Mitarbeiter und dem jeweiligen Führungsstil. Ziel des Coachings ist, gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter und die Effizienz der Unternehmen zu steigern.

Humanistische Psychologie

Die humanistische Psychologie stellt die menschlichen Fähigkeiten zu psychischen Wachstum in zu einem von Sinn getragenen, selbstverwirklichten, authentischen Leben im Mittelpunkt. Ziel der humanistischen Psychologie ist die Integration von abgewehrten Anteilen, die Förderung der Wahlfreiheit, die Entfaltung latenter Potenziale und die Orientierung der Lebensperspektive an sinnstiftenden Werten. Körperliches Erleben, Gespräch, Kontakt, innere Bilder und Ausdruck sind die Ebenen auf denen die Arbeit stattfindet.

Konflikt

Widerstreit zwischen:

  • verschiedene Zielen
  • zwischen Ziel und Wertvorstellung
  • zwischen Annäherungs- und Vermeidungsimpuls

Konflikte führen häufig zu Entwicklungsstillstand, bergen aber stets ein hohes Potential zu Wachstum, Reifung und einem offeneren Miteinander. Konflikte entstehen in der Regle durch das subjektiv empfundene Gefühl der Unterlegenheit. Um diesen „Schmach“ nicht spüren zu müssen, liegt die Reaktion der Überkompensation hin zu Überlegenheit auf der Hand. Diese Überlegenheit bringt den Partner allerdings in das Gefühl der Unterlegenheit. Durch die Dynamik der Überkompensation geht es schließlich nicht mehr um die Suche nach einer sinnvollen Sachlösung, sondern darum, das eigene Selbstwertgefühl und Ansehen zu verteidigen um eine Position der Überlegenheit zu erlangen - der Machtkampf beginnt.

Blockade

auch: Blockierung - Plötzliche Sperrung einer Handlung oder der Erinnerung als Folge emotionaler Erregung. Die Blockierung schützt einerseits vor unangenehmen Gefühlen, absorbiert aber anderseits zu ihrer Aufrechterhaltung viel Energie. Erst nach einer Lösung der Blockierung steht die Energie wieder frei für Handlungen zur Verfügung. Bei der Arbeit an Blockierungen halte ich das Entdecken und Reaktivierung von in Vergessenheit geratenen persönlichen Ressourcen meist für zielführender als die Beschäftigung mit alten Verletzungen.

Die Aufgaben des Coaches

Aufgabe des Coaches ist es die im Klienten vorhandenen Ressourcen, die es ihm ermöglichen ein bestimmtes Ziel zu erreichen aufzudecken, zu entwickeln und zu stabilisieren. Er fördert und fordert, schützt und stützt den Klienten, ist ihm ein Spiegel, Sparringpartner, Provokateur und steht im auch mal beratend zur Seite.

Was bedeutet Coaching?

Coaching bedeutet, vorhandene Fähigkeiten weiter auszubauen und die persönliche Kompetenz zu erhöhen um Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen.

Voraussetzungen für Coaching

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Coaching sind:

  • Freiwilligkeit des Klienten
  • Wunsch nach Veränderung
  • Gegenseitige Akzeptanz

Welche Methoden gibt es beim Coaching?

"Werkzeuge" des Coaches, die er zur Klärung und Entwicklung einsetzen kann. Einige Beispiele: Begleiten im Berufsalltag (coaching on the job), Ermutigen, Feedback, Fordern, Fördern, Fragetechniken, Gesprächstechniken wie aktives Zuhören, psychologische Tests (TA-Modelle, Wartegg), Humor, Konfrontieren, Mindmapping, Perspektivwechsel, Provozieren, Ressourcen entwickeln, Rollenspiele, Spiegeln, Visualisieren und Zielklärungsmethoden.

Was bedeutet Coaching on the job?

Auch shadow-coaching. Die direkte Begleitung des Coaches in seinem beruflichen Alltag, ermöglicht dem Coach Verhaltensweisen zu erkennen die dem Betroffenen selbst nicht bewusst sind und so zu einem besseren Verständnis seiner spezifischen Situation zu gelangen.

Feedback

Durch die Information über beobachtetes Verhalten wird die Selbstwahrnehmung des Gegenübers gefördert. Es bietet ihm die Möglichkeit, unbewusste Handlungsweisen zu erkennen und sich zu bewusstem Handeln zu entscheiden.